Dokumentation
Unsere Statistik-Einzeldokumentation
Informieren Sie sich hier zur umfassenden Dokumentaion zu stadtdaten. Auch das Benutzerhandbuch, das Glossar und weitere Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung.
Glossar – A–B
Aggregierte Sekundärstatistik
Eine Sekundärstatistik, bei der die vorhandenen Einzeldaten zusammengefasst (aggregiert) werden – zum Beispiel zu Summen, Durchschnittswerten oder Gesamtzahlen für eine Region oder Gruppe, anstatt einzelne Fälle darzustellen.
Abstimmungsberechtigte
Personen, die aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt sind, an einer bestimmten Wahl oder Abstimmung in der Stadt Salzburg teilzunehmen und ihre Stimme abzugeben.
Adress-GWR-Online (AGWR / AGWR II)
Österreichweites elektronisches Adress-, Gebäude- und Wohnungsregister, das Adressen sowie Informationen zu Gebäuden, Wohnungen und sonstigen Nutzungseinheiten erfasst. Es wird von den Gemeinden und Statistik Austria geführt und dient unter anderem als Grundlage für statistische Auswertungen.
Adressregisterverordnung
Verordnung, die die näheren Bestimmungen zur Führung und Aktualisierung des Adressregisters in Österreich festlegt, insbesondere zu den darin erfassten Adressdaten und deren Übermittlung durch die zuständigen Stellen.
AVS (Adressverwaltungssystem)
Elektronisches System der Stadt Salzburg zur Verwaltung und Bearbeitung von Adressdaten und adressbezogenen Informationen.
Ankünfte
Zahl der Gäste, die in einem Beherbergungsbetrieb ankommen und dort zumindest einmal übernachten. Jeder Gast wird unabhängig von der Aufenthaltsdauer als eine Ankunft gezählt.
Aufenthaltsdauer
Durchschnittliche Zahl der Nächte, die ein Gast in einem Beherbergungsbetrieb verbringt. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis der Nächtigungen zu den Ankünften.
Beobachtungseinheit
Das einzelne Element, über das Daten gesammelt werden – also ein einzelnes Mitglied der Grundgesamtheit. Das kann eine Person, ein Haushalt, ein Unternehmen oder auch ein Ereignis sein.
Berichtsjahr / Berichtszeitraum
Der Zeitraum (z. B. ein Kalenderjahr oder Quartal), auf den sich die erhobenen Daten inhaltlich beziehen. Das kann sich vom Zeitpunkt der Veröffentlichung unterscheiden.
Berichtsgemeinde
Die Gemeinde, für die die Daten in einer Statistik ausgewiesen bzw. gemeldet werden. Sie bildet die räumliche Bezugsebene der Auswertung.
Bedarfsorientiert
Ausgerichtet an dem, was tatsächlich gebraucht wird – die Erhebung oder Bereitstellung von Daten erfolgt also nicht nach starrem Zeitplan, sondern dann, wenn ein konkreter Bedarf besteht.
Bundesstatistikgesetz 2000
Bundesgesetz über die Bundesstatistik. Es regelt die Erstellung und Durchführung der Bundesstatistik sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten und legt insbesondere die Grundlagen für statistische Erhebungen, die Verarbeitung statistischer Daten und die Tätigkeit von Statistik Austria fest.
Bauvorhaben / Bauvorhabensmeldung (BVM)
Nach den baurechtlichen Vorschriften relevante Maßnahme zur Errichtung, Erweiterung, Änderung oder zum Abbruch eines Gebäudes oder Bauwerks, die im Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) als Bauvorhaben gemeldet wird.
Bauüberhang
Zum Stichtag noch nicht fertiggestellte, genehmigte Bauvorhaben. Er umfasst Bauvorhaben, die bereits baubewilligt bzw. gemeldet, aber noch nicht abgeschlossen sind.
Baukostenindex
Preisindex zur Messung der Veränderung der Kosten von Bauleistungen. Er berücksichtigt die Preisentwicklung von Baumaterialien, Arbeitsleistungen und weiteren Kostenbestandteilen des Bauwesens.
Baupreisindex
Preisindex zur Messung der Veränderung der Preise für Bauleistungen. Er zeigt die Entwicklung der Preise, die von Bauunternehmen für die Erbringung von Bauleistungen verrechnet werden.
Beherbergungsbetrieb(e)
Betriebe, die entgeltlich Unterkünfte für Gäste anbieten. Dazu zählen Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Ferienwohnungen und ähnliche Beherbergungsstätten.
Bettenauslastung
Verhältnis der Zahl der Nächtigungen zur Zahl der verfügbaren Bettentage in einem bestimmten Zeitraum. Sie gibt an, wie stark die vorhandenen Gästebetten ausgelastet waren.